Nachdem die großen Teilprojekte zur Neugestaltung unseres Gartens erledigt sind, zieht allmählich der Altag in unseren Traumgarten ein: d.h. regelmäßiges Rasenmähen, lästiges Unkrautzupfen und abendliches Gießen. Nur die Restarbeiten ziehen sich in die Länge.
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Nachdem der Garten nunmehr bis auf einige Kleinigkeiten fertig ist, wächst und gedeiht, und gleichzeitig die Sommer- sprich Urlaubszeit ansteht, wird eins klar: Ein schöner Garten zum ausspannen, rumkrumeln, ernten und sich erfreuen ersetzt zwar keinen Urlaub; er wirkt aber darüber hinaus: holt den Urlaub in den Alltag. Und zwar täglich!
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Zehn Wochen(enden) intensiver Gartenarbeit wurden am Sonntag vom Wettergott belohnt: Trotz Unwetterwarnungen im WDR für "große Teile in NRW" und umherziehenden Gewitterwolken konnte das Servicezeit-Team nicht nur die Dreharbeiten für unseren Traumgarten abschließen; am Abend haben wir noch bis in den frühen Morgen mit allen Freunden und Helfern mit einem Pfälzer Weinfest unseren neuen Traumgarten eingeweiht.
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Kennen Sie das eigentlich auch? Wenn man mit seinem Gartenbauprojekt "im Prinzip" fertig ist, dann dauert es immer noch ganz schön lange, bis man wirklich fertig ist.
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Eigentlich wollten wir über Pfingsten die vier Kubikmeter Mutterboden vor der Haustür in die restlichen Beete einarbeiten und vor der Terrasse anschütten, um neuen Rasen zu pflanzen. Drei Tage Dauerregen durchkreuzten jedoch den Plan.
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Der erste Beitrag in der heutigen Service-Zeit Sendung hat allen Familienmitgliedern und Freunden gut gefallen und motiviert uns für das nächste (Arbeits)-Wochenende an Pfingsten.
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Nach Abriss, Rasenabstich und Terrassenbau kommt nun langsam der Kern unseres Projekts in Sicht: die Neugestaltung unseres Gartens. Das bevorstehende "lange Wochenende" mit arbeitsfreiem "Brückentag" bietet trotz des wechselhaft angekündigten Wetters natürlich eine gute Gelegenheit, mit unserer eigentlichen Gartengestaltung voran zu kommen.
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Seit Samstag gibt es eine Fortsetzung der Geschichte der Trümmer-Frauen von Berlin: die Trümmer-Männer von Ratingen. Im Mittelpunkt der Abriss-"Party" am vergangenen Samstag und am gestrigen Montag (drei Stunden nach Feierabend) stand der Abbruch der Terrasse, die von dem Vorbesitzer unseres Hauses auf einer rund 20 Zentimeter starken Betonplatte (für die Ewigkeit) gebaut worden war.
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Nutzgarten, Ziergarten, japanische Gärten - die Vorbilder und Philosophien für uns Hobbygärtner sind vielfältig.
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Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Die Arbeiten für unseren Traumgarten haben begonnen.
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Ein Video (mp4-Datei 4,8 MB) vom Garten vorher können Sie hier herunterladen und anschauen.
Zum Anschauen benötigen Sie einen Player z.B.: von Quicktime.
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Als wir vor etwas mehr als zehn Jahren unsere Doppelhaushälfte in Ratingen kauften war der große Garten ein wichtiger Entscheidungsgrund.
Zunächst stand jedoch die Renovierung des Hauses an, da die vergangenen 40 Jahre ihre Spuren hinterlassen hatten und das Haus für uns als Familie mit drei Kindern umgebaut werden musste. Der Garten wurde vor allem in seiner Funktion als Spielwiese für die - damals noch kleinen - Kinder und den Hund genutzt.
Der Rasen hatte in jedem Sommer unter den immer größerer werdenden Swimmingpools zu leiden, ein selbstgebauter Sandkasten mit ganzjährigen "Streuverlusten", Fußballspiele zwischen (nicht zuletzt deswegen) extensiv gepflegten Blumenbeeten, permanente Bauprojekte von Basti und seinen Freunden mit den vielen Holz- und Handwerkerutensilien unseres Vorbesitzers standen neben der intensiven Terrassen-Nutzung durch die ganze Familie im Mittelpunkt. Die Kinder - und Nachbarkinder - konnten sich austoben und wir mussten uns nicht über zertrampelte Beete ärgern.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere "Sonderprojekte" aus nicht ausgegebenen Restgeldern des natürlich viel zu geringen Familienbudgets ganz und gar auf Projekte im Haus konzentriert, z.B. neue Fenster, neues Dach, neue Küche, etc. Zwei Gartenprojekte von Christine (Zeit Ihres Lebens Städterin aus Gelsenkirchen ohne Gartenerfahrung) - ein Nutzgarten und ein wilder Blumen-Vorgarten - scheiterten an Egerlingen und am "gelernten" Pflegeaufwand.
Nunmehr sind auch Basti und Franzi aus der Sandkasten-Alter entwachsen und die Unterspülung der inzwischen ebenfalls über 20-jährigen Terrasse wurde zum Auslöser für unser "Traumgarten-Projekt". In den nächsten Jahren wird sich unser Garten ganz und gar auf die Funktion als Ort der Erholung und Entspannung sowie des guten Essens und Trinkens im Grünen für alle Familienmitglieder sowie die wachsende Zahl von Freunden und Familienmitgliedern in neuer Qualität und (hoffentlich) nachhaltiger Wirkung konzentrieren können. Darauf freuen wir uns!
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Guten Tag. Ich heiße Jürgen, bin 45 Jahre alt und arbeite leidenschaftlich gern als Wirtschaftschaftsförderer für die Stadt Mülheim an der Ruhr. Ich bin auf dem Lande (Benninghausen - ein Ortsteil von Lippstadt) groß geworden. Von daher liebe ich die Natur und den eigenen Garten, kenne aber auch die lästigen Übel des erholsamen Grüns: Unkraut jäten, Rasen mähen, graben... Deshalb sollte sich der dauerhafte Pflegeaufwand mit unserem neuen Traumgarten auch in überschaubarem Aufwand halten (Wochenende - nicht jedes - 2-3 h sind ok). Am meisten freue ich mich auf die geplante, vergrößerte Terrasse (von März bis Oktober unser grünes Wohn-, Ess- und Lesezimmer), denn wir haben häufig Besuch von Freunden und Familie.
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