Gestern gegen 12.30 h sind wir nach Gelsenkirchen gefahren, um die bestellten Lärchenbretter abzuholen und zu imprägnieren. Wir wollten gegen 21.30 h zuhause sein, doch es kam alles anders....
Das mit den Brettern hat alles wunderbar geklappt. Meine Familie hat eine Tischlerei in GE und mein Bruder Johannes hatte die Bretter aus Lärchenholz schon vorbestellt. Jürgen hat diese dann mit meinem anderen Bruder Rudi abgeholt und anschließend unten in der Werkstatt zugeschnitten. Mein Vater hat ihm dann noch eine Lösung gegeben, mit der er die Bretter gegen Blauschimmel imprägniert hat. In dieser Zeit war ich mal wieder im Baumarkt und habe Dickschichtglasur gekauft. Mein Vater meinte, die Bretter müssten eine Nacht durchtrocknen und wir könnten dann die Bretter heute lasieren. Das haben wir übrigens heute gemacht! Sieht sehr schön aus. Lärchenholz übrigens deshalb, weil dieses Holz genau wie Bankirai besonders witterungsfest ist!
Wir wolllten anschließend dann noch mit Claudio Roth (Friedhofs- und Gärtnermeister aus GE) und seiner Frau Jutta gemeinsam nach Dortmund zum Pflanzengroßmarkt fahren. Claudio hatte mir angeboten, mir mal vor Ort die Pflanzen anzugucken, damit man sich die Bepflanzung besser vorstellen kann. Wir standen dann aber zuerst einmal 90 Min. im Stau, weil die A44 komplett wegen eines umgekippten Schwertransporters gesperrt und der Verkehr auf der Höhe Castrop Rauxel komplett auf eine Landstraße geleitet wurde. Nach 2 Stunden kamen wir dann dort an, die Beratung war klasse und Claudio hat uns einige Pflanzen bestellt, die er nächste Woche Freitag liefert. Gegen 21.30 h sind wir dann nach GE zurück, um den Bulli mit den Brettern abzuholen und los! Wir hatten einen Riesenhunger und wollten nur noch Essen!! Aber: Pustekuchen! In Höhe Mechtenberg fing der alte Wagen an zu qualmen - also: Papa anrufen und zurückfahren!" Wahrscheinlich Kolbenfresser! " meinte Papa - also: alle Bretter wieder raus und umpacken in einen anderen Bulli! Mittlerweile hatten wir fast 22.30 h erreicht und ich habe dann nur noch zu Jürgen gesagt: " Wir gehen jetzt erst etwas essen und dann fahren wir nach Hause!" Gesagt, getan! Beim Türken nebenan zwei mal "Iskender Kebab" - lecker! Danach gesättigt und zufrieden in den Bulli und gemütlich nach Hause tuckern! Wir kamen dann gegen 24 h in Hösel an - unsere Kinder schlummerten schon alle in ihren Betten. Und ich schätze so gegen 0.30 h hörte man das leichte Sägen zweier völlig geschaffter Elternteile - was für ein Tag!
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