Eigentlich wollten wir über Pfingsten die vier Kubikmeter Mutterboden vor der Haustür in die restlichen Beete einarbeiten und vor der Terrasse anschütten, um neuen Rasen zu pflanzen. Drei Tage Dauerregen durchkreuzten jedoch den Plan.
Denn bei Dauerregen macht es nicht nur viel weniger Spaß im Garten zu arbeiten; jede Schaufel, jeder Spatenstich und jede Schubkarre ist mindestens doppelt so schwer. Man muß die Felder je nach Wetterlage bestellen - das wissen seit Jahrhunderten alle Bauern. Das wird vom klassischen Büromenschen, der seinen Arbeitsplan "bei Wind und Wetter" durchziehen kann, häufig unterschätzt. Da bleibt der neue Rasen erst einmal in der Dose. Vielleicht klappt es in der nächsten Woche nach der (normalen) Arbeit, denn andererseits ist der auch für die nächsten Tage angekündigte Regen natürlich gut für das Anwachsen des neuen Grüns. Was bleibt sonst noch zu tun?
1. Kantensteine setzen, Kiesboden aufschütten und Holzunterstand fertigmachen
2. Altrasen mähen und durchkultivieren
3. Pavillon abholen, aufbauen (was machen wir eigentlich als Untergrund?)
4. Beete in abgesackten Bereichen mit Mutterboden nachfüllen und zum Teil mit Rindenmulch abdecken (damit sich das Unkraut jäten in Grenzen hält)
5. Garagenwand streichen, Hoftür restaurieren, streichen und wieder einsetzen
6. Kaminholz für die nächsten Jahre (das vorhandene ist abgetrocknet, gebrauchsfähig und soll deshalb in der vorderen Reihe gestapelt werden) sägen, abholen und stapeln (woher wird noch recherchiert)
7. Diverse Restmüllberge entsorgen und aufräumen.
Und dann kann sie starten: die ultimative Gartenprojekt-Abschlußparty mit Freunden, Handwerkern und dem inzwischen ein klein wenig ans Herz gewachsenen WDR-Filmteam.
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