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Als wir vor etwas mehr als zehn Jahren unsere Doppelhaushälfte in Ratingen kauften war der große Garten ein wichtiger Entscheidungsgrund.
Zunächst stand jedoch die Renovierung des Hauses an, da die vergangenen 40 Jahre ihre Spuren hinterlassen hatten und das Haus für uns als Familie mit drei Kindern umgebaut werden musste. Der Garten wurde vor allem in seiner Funktion als Spielwiese für die - damals noch kleinen - Kinder und den Hund genutzt.
Der Rasen hatte in jedem Sommer unter den immer größerer werdenden Swimmingpools zu leiden, ein selbstgebauter Sandkasten mit ganzjährigen "Streuverlusten", Fußballspiele zwischen (nicht zuletzt deswegen) extensiv gepflegten Blumenbeeten, permanente Bauprojekte von Basti und seinen Freunden mit den vielen Holz- und Handwerkerutensilien unseres Vorbesitzers standen neben der intensiven Terrassen-Nutzung durch die ganze Familie im Mittelpunkt. Die Kinder - und Nachbarkinder - konnten sich austoben und wir mussten uns nicht über zertrampelte Beete ärgern.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere "Sonderprojekte" aus nicht ausgegebenen Restgeldern des natürlich viel zu geringen Familienbudgets ganz und gar auf Projekte im Haus konzentriert, z.B. neue Fenster, neues Dach, neue Küche, etc. Zwei Gartenprojekte von Christine (Zeit Ihres Lebens Städterin aus Gelsenkirchen ohne Gartenerfahrung) - ein Nutzgarten und ein wilder Blumen-Vorgarten - scheiterten an Egerlingen und am "gelernten" Pflegeaufwand.
Nunmehr sind auch Basti und Franzi aus der Sandkasten-Alter entwachsen und die Unterspülung der inzwischen ebenfalls über 20-jährigen Terrasse wurde zum Auslöser für unser "Traumgarten-Projekt". In den nächsten Jahren wird sich unser Garten ganz und gar auf die Funktion als Ort der Erholung und Entspannung sowie des guten Essens und Trinkens im Grünen für alle Familienmitglieder sowie die wachsende Zahl von Freunden und Familienmitgliedern in neuer Qualität und (hoffentlich) nachhaltiger Wirkung konzentrieren können. Darauf freuen wir uns!
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