Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Die Arbeiten für unseren Traumgarten haben begonnen.
Das heißt: zunächst einmal haben wir die Kieselsteine rund um die Terrasse eingesammelt, erste Bäume und Sträucher entfernt, das Kaminholz verlagert und begonnen, die Palisaden abzureißen.
Die Terrasse sieht vom Ende des Gartens bereits aus wie ein Abrissprojekt. Jetzt muss auf jeden Fall etwas Neues kommen.
Im Tagebuch und für die Nachwelt besonders erwähnenswert: Alle Familienmitglieder haben sich motiviert und mit einer beachtlicher Intensität an den Arbeiten beteiligt.
Das ist ansonsten leider nicht immer so. Aber vielleicht ändert sich das ja in Zukunft, wenn jeder das Gefühl hat, das ist mein Garten, daran habe ich mitgearbeitet. Als ich jung war, gab es keine Diskussionen über Gartenarbeit. Was getan werden musste, war samstags Pflicht - da nutzte auch kein Murren. Unsere Eltern waren halt Vor-68'er und wir Nach-68'er - unsere Kinder genießen die Gnade der späten Geburt.
Wie geht es jetzt weiter?
Die Terrassenbauer müssen für das nächste Wochenende den Container für das Abbruchmaterial und den Rasenabstich bestellen und das Profi-Werkzeug (Presslufthämmer, Spitzhacken) liefern, das man normalerweise nicht unter seinen Gartengeräten findet. Die Freunde sind für die Abriss-Party" - (Zielsetzung: viel Abriss, wenig Party) - mobilisiert. Damit wir möglichst viel schaffen, ist ein guter Plan und eine gute Organisation notwendig. Sechs Leute können m.E. ihre Kräfte dem Abriss der Betonplatte der alten Terrasse widmen, zwei bis drei Leute den Rasenabstich für das Hochbeet machen und die restlichen Freunde können Bäume und Sträucher häckseln sowie den Boden unter dem Überdach hinter der Garage ausheben. Dazu müssen wir noch eine gute Versorgung mit Brötchen, Würstchen und Getränken sicher stellen und zum lieben Gott um gutes Wetter beten. Ziel ist es, alle (lohnintensiven) Abbrucharbeiten mit unseren Freunden am nächsten Wochenende zu schaffen, damit die Fachfirma dann in der übernächsten Woche mit dem Neubau der Terrasse beginnen kann. Mal sehen, was nächsten Samstag von meinem Plan übrig geblieben ist.
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